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Altenkirchen 2004: Astrid Faber

Astrid Faber
Astrid Faber

Die Tagung startete mit einem „Rückblick und Ausblick am Beispiel einer Einrichtung - Mühlhäusener Werkstätten“ mit der Referentin Astrid Faber, der Geschäftsführerin der Mühlhäusener Werkstätten. Frau Faber war im Januar 1995 schon einmal Referentin im Rahmen der Veranstaltungsreihe, seinerzeit mit dem Thema „Behindertenarbeit in der früheren DDR und heute in den neuen Bundesländern“. Seinerzeit wurde deutlich, wie viel Energie in den Aufbau neuer Einrichtungen gesteckt werden musste. Eindrucksvoll konnte aufgezeigt werden, welche positive Entwicklung die Mühlhäusener Werkstatt in den letzten zehn Jahren vollzogen hat. Der Verein Mühlhäusener Werkstätten besteht aus Einrichtungen für Menschen mit geistiger, körperlicher, seelischer und / oder schwerstmehrfacher Behinderung. 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen ca. 850 Menschen mit Behinderung.

Verschiedene Einrichtungen dienen der Erreichung dieser Ziele:

  • Förderschule
  • Wohnstätten
  • Werkstätten mit zahlreichen Arbeitsfeldern wie Dienstleistung, Werkstattladen, Integrationsfirma, industrielle Fertigung, Cafeteria
  • Tagesförderstätten
  • Betreutes Wohnen
  • Gasthof Alter Bahnhof

Insbesondere die Landwirtschaft hat einen wichtigen Platz im Konzept der Mühlhäusener Werkstätten, indem eine Gärtnerei betrieben wird, mit einer Außenarbeitsgruppe ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb betreut wird und ein „Streichelbauernhof“ die Attraktivität einer von den Mühlhäusener Werkstätten betriebenen Ferienanlage erhöht.



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