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Mit dem „Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft e.V.“ entsteht ein Netzwerk von Eltern, Landwirt/innen und Expert/innen, die gemeinsam die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft stärken wollen. Wir tauschen untereinander unsere vielfältigen Erfahrungen aus und geben Interessierten Hilfestellung. Wenden Sie sich an uns – über unsere Ansprechpartner/innen vor Ort oder unsere Koordinierungsstelle!

Rebecca Kleinheitz
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Politik: Beschlüsse der ASMK

Nachdem der Koalitionsvertrag der neuen Regierungspartner Union und FDP neben der Ankündigung eines „Aktionsplans“ zur Umsetzung der UN-Konvention bezüglich der Belange behinderter Menschen sehr vage geblieben war, hat die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister im November 2009 nachgebessert: Nach Empfehlung des Gremiums soll die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode ein Reformgesetz zur lange anstehenden Reform der Eingliederungshilfe verabschieden. Neben der Frage der Finanzierung wurden als inhaltliche Ziele unter anderem die „Schaffung von Beschäftigungsalternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen“ beschlossen. Außerdem wird die Kultusministerkonferenz gebeten, einen Vorschlag für ein berufliches Orientierungsverfahren für Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten, welches bereits in der Schule ansetzt.

Weitere Informationen auf der Internetseite alle-inklusive.de

Zum Thema Arbeit äußert sich auch der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe: „Grundsätzlich wollen wir auch bei Thema Arbeit mehr gemeinsame Lebenswelten schaffen. Deswegen habe ich mich für die rechtliche Absicherung von Außenarbeitsplätzen eingesetzt. Nach dem Gesetz sollte die Unterstützte Beschäftigung auch für schon bisherige Werkstattangehörige gelten. Sollten da Probleme sein, werde ich das prüfen. Darüber hinaus setze ich mich für ein Persönliches Budget für Arbeit und einen Kombi-Lohn für Menschen mit Behinderung ein.“ (im Interview mit der Lebenshilfe-Zeitung 1/2010)

Weitere Hintergrundmaterialien



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Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Rebecca Kleinheitz
Tel. +49 4231 957-557
Fax +49 4231 957-400
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Leitfaden: „Zusammen schaffen wir was!“- Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft

Der Leitfaden informiert, welche Möglichkeiten es für Menschen mit Behinderung gibt, in der Landwirtschaft zu arbeiten, wo es finanzielle Unterstützung gibt und was bei den Planungen und Vorbereitungen zur Einrichtung des Arbeitsplatzes beachtet werden sollte.

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Wie kann Integration für Menschen mit Behinderung aussehen? Eine zentrale Rolle für die Teilhabe an der Gesellschaft spielt häufig der Arbeitsplatz. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Deutschland e.V.) hat unter die Lupe genommen, welche Chancen und Möglichkeiten für beide Seiten eine Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf landwirtschaftlichen Betrieben bieten kann.

Lohnkostenzuschüsse, unterstützte Beschäftigung, Fachwerkerausbildung… welche rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten es in Deutschland für eine Beschäftigung in der Landwirtschaft geben kann, wurde am FiBL Deutschland e.V. ebenso sorgfältig recherchiert wie Erfahrungen aus der Praxis. Der Leitfaden gibt einen ausführlichen Überblick über Förderinstrumentarien, Unterstützungsangebote und Kontaktadressen, anschaulich ergänzt mit dreizehn exemplarischen Betriebsporträts.

Interessant ist er nicht nur für Landwirtinnen und Landwirte, die erwägen, einen Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, sondern auch für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige, wenn sie auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz sind. „Motivieren und informieren“ soll die reich bebilderte Broschüre, das wünschen sich die Autoren Rebecca Kleinheitz und Robert Hermanowski im Vorwort. Denn nur so können „die Chancen wachsen, dass in Zukunft der Arbeitsmarkt Landwirtschaft verstärkt Menschen mit Behinderung offen steht.“

Titelbild des Leitfaden

Zusammen schaffen wir was! –
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft

von Rebecca Kleinheitz, Robert Hermanowski
FiBL, 2008, 48 Seiten,
Bestellnr. 1505, ISBN 978-3-03736-026-2

Kostenloser Download des Leitfadens (PDF, 4 MB)

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Internet: www.fibl.org

Weitere Informationen zum Thema bei den Autoren des Leitfadens:
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Linktipps

Das Projekt "Soziale Landwirtschaft auf Bio-Betrieben in Deutschland", das an das EU-Projekt SoFar anknüpft, strebt die Erarbeitung von Strategien zur Förderung Sozialer Landwirtschaft als Perspektive insbesondere für ökologisch wirtschaftende Betriebe an.

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