Liebe Interessentinnen und Interessenten am Netzwerk „Zusammen schaffen wir was!“

Jüngst wurde die bisherige Praxis dauerhaft ausgelagerter Arbeitsplätze ins Gesetz aufgenommen. Anderswo öffnen sich Werkstätten für "krisensichere Beschäftigung" in der Landwirtschaft, junge Initiativen fragen Informationen nach, Eltern engagieren sich. Auch bei unserem Netzwerk "Zusammen schaffen wir was! - Beschäftigung für Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft" hat sich viel getan: Arbeitsgruppen haben eine Satzung und ein Zielpapier erarbeitet und – last but not least- die landwirtschaftliche Rentenbank konnte dafür gewonnen werden, die Startphase unseres Projekts finanziell zu unterstützen! Nun können wir loslegen und uns stark machen für individuelle Lösungen im "Grünen Bereich":
Für den 28. Mai wollen wir Sie alle von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Vereinsgründung in die Hochschule nach Fulda (Raum N 019) einladen. Neben den Gründungsformalitäten wollen wir auch in Arbeitsgruppen die zukünftige Arbeit des Vereins organisieren, und hier ist Ihr Know-How gefragt. Sie kennen andere interessante Initiativen? Sie können sich vorstellen, als Regionalkontakt interessierten Landwirten und Eltern zur Seite zu stehen? Oder Sie haben Erfahrung mit Pressearbeit? All diese Kenntnisse brauchen wir – und das Netzwerk lebt davon, dass Sie diese einbringen.
Das Zielpapier sowie die vorläufige Tagesordnung können Sie sich auf dieser Seite herunterladen. In die Satzung werden gerade noch die letzten Anmerkungen eines Anwalts eingearbeitet. Falls Sie Fragen dazu haben, können Sie sich gerne an mich wenden.
Für das Treffen entstehen Ihnen keine Kosten. Für einen kleinen Imbiss in der Mittagspause ist gesorgt. Damit wir planen können, freuen wir uns bis 20. Mai über eine Rückmeldung, ob Sie an dem Treffen in Fulda teilnehmen können.
Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken!
Rebecca Kleinheitz
E-Mail-Formular
Tagesordnung (PDF)
Zielpapier (PDF)
Runder Tisch in Frankfurt
Am 5. März trafen sich etwa vierzig Interessierte aus der Landwirtschaft und dem Gartenbau, Eltern und Angehörige sowie Vertreterinnen und Vertreter von Projekten und Institutionen zu einem Runden Tisch in Frankfurt am Main. Engagiert wurde über das Anliegen und die Zielvorstellungen diskutiert und weitere Schritte beratschlagt. Denn eines stellte sich klar heraus: Der Bedarf an Informationen und Austausch ist enorm und eine Vernetzung gewünscht.
Durch eine effektive Zusammenarbeit ehrenamtlich Aktiver und einer professionellen Koordination sollen Strukturen geschaffen werden, die bestehende Initiativen unterstützen und interessierten Neu-Einsteigern beratend zur Seite stehen. Geplant ist nun ein Verein, der das Netzwerk trägt und gemeinsam vertritt.
Eine Arbeitsgruppe aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird in den kommenden Wochen einen Vorschlag zu einer spezifisch angepassten Vereinsstruktur erarbeiten.
Einladung zur Netzwerkgründung - Mitschaffende und Unterstützer gesucht!
„Die Arbeit hört nie auf“ - welcher Landwirt kennt dieses Gefühl nicht. Jede helfende Hand ist da Gold wert. Viele landwirtschaftliche Betriebe würden daher mit Freude Arbeitsstellen für helfende Mitarbeiter einrichten. Und auch viele Menschen mit Behinderung würden gerne in der Landwirtschaft arbeiten. Eine ideale Ergänzung, sollte man meinen. Doch immer wieder scheitern derartige Beschäftigungsprojekte zu früh an Fragen wie: Wo kann man Fördermittel beantragen? Wen muss man fragen? Wie ist das mit der Versicherung?
Damit interessierte Landwirte, Menschen mit Behinderung oder Eltern künftig nicht mehr allein vor solchen Fragen stehen, will die Initiative „Zusammen schaffen wir was!“ ein Netzwerk ins Leben rufen. Als Experten in eigener Sache können die Beteiligten untereinander Erfahrungen austauschen. Interessierten Landwirten und Angehörige von Menschen mit Behinderung kann das Netzwerk individuelle und fachkundige Beratung bieten. Sie sollen auch auf eine Datenbank mit Kontaktadressen und Fachinformationen zugreifen können.
Jetzt sind Mitmacher gesucht! LandwirtInnen, GärtnerInnen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, Integrationsfachleute – kurz, alle Menschen, die Interesse an dem Projekt haben, sind eingeladen, sich am ersten Runden Tisch zu beteiligen, um dem Netzwerk seine Gestalt zu geben.
Dazu brauchen wir Sie - werden Sie Teil des Netzwerks!

Melden Sie sich bei uns, wir halten Sie gerne auf dem Laufenden.
Einladung zur Netzwerkgründung (PDF)
Kontakt
Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Rebecca Kleinheitz
Tel. +49 4231 957-557
Fax +49 4231 957-400
E-Mail-Formular
Leitfaden: „Zusammen schaffen wir was!“- Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft
Der Leitfaden informiert, welche Möglichkeiten es für Menschen mit Behinderung gibt, in der Landwirtschaft zu arbeiten, wo es finanzielle Unterstützung gibt und was bei den Planungen und Vorbereitungen zur Einrichtung des Arbeitsplatzes beachtet werden sollte.

Wie kann Integration für Menschen mit Behinderung aussehen? Eine zentrale Rolle für die Teilhabe an der Gesellschaft spielt häufig der Arbeitsplatz. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Deutschland e.V.) hat unter die Lupe genommen, welche Chancen und Möglichkeiten für beide Seiten eine Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf landwirtschaftlichen Betrieben bieten kann.
Lohnkostenzuschüsse, unterstützte Beschäftigung, Fachwerkerausbildung… welche rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten es in Deutschland für eine Beschäftigung in der Landwirtschaft geben kann, wurde am FiBL Deutschland e.V. ebenso sorgfältig recherchiert wie Erfahrungen aus der Praxis. Der Leitfaden gibt einen ausführlichen Überblick über Förderinstrumentarien, Unterstützungsangebote und Kontaktadressen, anschaulich ergänzt mit dreizehn exemplarischen Betriebsporträts.
Interessant ist er nicht nur für Landwirtinnen und Landwirte, die erwägen, einen Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, sondern auch für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige, wenn sie auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz sind. „Motivieren und informieren“ soll die reich bebilderte Broschüre, das wünschen sich die Autoren Rebecca Kleinheitz und Robert Hermanowski im Vorwort. Denn nur so können „die Chancen wachsen, dass in Zukunft der Arbeitsmarkt Landwirtschaft verstärkt Menschen mit Behinderung offen steht.“
Zusammen schaffen wir was! –
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft
von Rebecca Kleinheitz, Robert Hermanowski
FiBL, 2008, 48 Seiten,
Bestellnr. 1505, ISBN 978-3-03736-026-2
Kostenloser Download des Leitfadens (PDF, 4 MB)
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Forschungsinstitut für biologischen Landbau
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Galvanistr. 28,
60486 Frankfurt am Main
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Internet: www.fibl.org
Weitere Informationen zum Thema bei den Autoren des Leitfadens:
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